Zu Gast bei Trude Kuh

Zu Gast bei Trude Kuh – Einblick in unsere Kinderhospizarbeit

Vor Kurzem durften wir als Verein zu Gast im Studio von „Trude Kuh“ im Saterland sein. In dem Gespräch hatten wir die Möglichkeit, über unsere Arbeit zu sprechen – eine Arbeit, die oft zwischen Schock, Hilflosigkeit, aber auch Hoffnung und kleinen Glücksmomenten stattfindet.

Denn eine Diagnose, die das Leben eines Kindes verkürzt, ist für Familien immer ein schwerer Schicksalsschlag. Viele Menschen wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen, fühlen sich sprachlos oder unsicher. Genau hier setzen wir an: Wir begleiten Familien ab dem Zeitpunkt der Diagnose und stehen ihnen im Alltag zur Seite.

Dabei beginnt unsere Unterstützung oft mit etwas ganz Einfachem und doch so Wertvollem – Zeit. Zeit für Eltern, um durchzuatmen. Zeit für Geschwister, die ebenfalls gesehen werden wollen. Und Zeit für die erkrankten Kinder, in der gespielt, gebastelt oder einfach gemeinsam gelacht werden kann.

Im Gespräch wurde auch deutlich, dass sich unsere Arbeit nicht nur auf die erkrankten Kinder konzentriert, sondern auf die ganze Familie. Während die medizinische Versorgung meist gesichert ist, fehlt es oft an emotionaler Unterstützung. Mit Gesprächen, Gruppenangeboten und konkreter Hilfe möchten wir genau diese Lücke schließen.

Besonders wichtig sind uns die kleinen Momente der Freude: Ausflüge, gemeinsame Aktionen oder besondere Erlebnisse, die den Alltag aufhellen. Sie zeigen, dass trotz aller Schwere auch Glück und Lachen ihren Platz haben.

Unser Besuch bei „Trude Kuh“ hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, über das Thema Kinderhospiz zu sprechen und es sichtbarer zu machen. Wir möchten Mut machen, Berührungsängste abbauen und zeigen: Niemand muss diesen Weg allein gehen.

Wir danken dem Team von „Trude Kuh“ für die Einladung und die Möglichkeit, unsere Arbeit und unsere Herzensanliegen mit vielen Menschen zu teilen.